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Samstag, 3. Oktober 2015

Aktueller Sternhimmel im Oktober. Mit Videoblog

Was sieht man heute am Sternhimmel?


Monatliche Rubrik seit 1997 unter www.sternpate.de  / News abrufbar.

Heute stellen wir den Sternenhimmel im Oktober vor.
Genießen Sie die lauen Nächte und die klare Luft.

Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie die Sterne vorüberziehen.



 


Auch möglich: Der Sternhimmel im Video erklärt. 

Einfach einschalten, zuhören und die Sternbilder des Himmels kennenlernen:
 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Sternführung am Nachthimmel. Sternbilder und Sternzeichen erkennen und beobachten


„Sterne der Heimat“ Eine astronomische Sternführung  am Nachthimmel


Aschaffenburg, 28.10.2014

 

Unter dem Motto "Sterne der Heimat" zeigt der Geschäftsführer von B.A.S.-Astroservice GmbH in unregelmäßigen Abständen interessierten Menschen die Sterne.

 
Am Abend des 27.10.2014, pünktlich um 18:45 Uhr fanden sich zahlreiche Interessenten am Backhaus ein, wo sie begrüßt und zum Beobachtungsplatz " Silberhecke" hinauf begleitet wurden.

Trotz fast vollständig bedeckten Himmels hatten wir dort unsere Teleskope aufgestellt und hofften auf Wetterbesserung.

Gegen 19:00 Uhr lockerte die Bewölkung tatsächlich auf und wir konnten die ersten astronomischen Objekte mit dem 12 Zoll Spiegelteleskop beobachten:

Die anwesenden Kinder interessierten sich für den Polarstern, der  - überraschend für viele - nicht der hellste Stern des Himmels ist, sondern eher unauffällig daherkommt. Weiter ging es mit der berühmten Andromedagalaxie M31, die im Teleskop als ovale Scheibe fast das ganze Gesichtsfeld ausfüllte. Alle Teilnehmer konnten einen eindrucksvollen Blick in die Vergangenheit des Kosmos werfen. Mit etwas Nachhilfe fanden die Beobachter dieses 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte extragalaktische Objekt auch mit dem Fernglas.
 
Die Sternbilder des Abendhimmels für Laien vom Sterntaufe Anbieter erklärt
 

Als nächstes schwenkten wir das Teleskop in westlicher Richtung auf die noch am Himmel verbliebenen Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan. Hier erwartete die ca. 20 Beobachter ein Supernovaüberrest in Form des sogenannten „Ringnebels in der Leier“. Ein Objekt, für das es schon ein wenig Übung und einen guten, dunklen Himmel braucht. Man konnte die Ringstruktur gut im Umfeld der umgebenden Sterne erkennen. Um auch den sehr lichtschwachen Supernova-Zentralstern zu sehen, war der Himmel dann doch zu aufgehellt und von hochnebelartiger Bewölkung durchsetzt.  Vielleicht beim nächsten Mal?

Weiterhin standen Kugelsternhaufen (M15) sowie einige weitere Sternhaufen wie die Plejaden und der Doppelsternhaufen im Perseus auf dem Programm.
Die kurzen Wartezeiten zwischen den Objekten wurden erfolgreich mit dem Ausschank von Glühwein, Kinderpunsch und weiteren Getränken überbrückt. Für die Kinder stand ein kleineres Teleskop zur Verfügung, mit dem beispielsweise der nächstgelegene Kirchturm anvisiert wurde. Insgesamt erlebten wir einen sehr unterhaltsamen Abend mit interessanten Ein- und Ausblicken in unseren Kosmos.

Wer sich weiter für Sternbilder, Sternhimmel und astronomische Himmelsobjekte interessiert,

dem sei die Homepage des Geschenkeanbieters  Sternpate empfohlen.
Hier finden Sie monatlich den aktuellen Sternhimmel erklärt und im Bereich Sternbilder und Sternzeichen viele nützliche Anleitungen, Erklärungen und sogar Sternbilder Videos.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dem Sternhimmel!
Herzlichst,

Ihr J. Baumann

Mittwoch, 4. Juni 2014

Das Sternbild Großer Bär mit Video Blog

Der Große Bär ist den meisten Menschen nur teilweise bekannt

Man kennt den großen Wagen, der aber nur ein kl. Teil des eigentlichen Sternbildes darstellt.

Der Große Bär ist zirkumpolar, d.h. ganzjährig sichtbar.

Mit 1280 Quadratgrad ist er eines der größten Sternbilder des Nordhimmels. Seine Fläche entspricht ca. der von 2560 Vollmonddurchmessern.

Kulmination = beste Sichtbarkeit ist am 11. März

 

Mehr astronomische Infos zum Großen Bären


Zur Geschichte
In der griechischen Mythologie stellt das Sternbild keinen Bären dar. Später wurde das Sternbild mit dem Sagenkreis um Kallisto in Verbindung gebracht, die in eine Bärin verwandelt und später an den Sternhimmel versetzt wurde.

Der Große Bär ist eines der 48 Sternbilder der Antike, die von Ptolemäus beschrieben wurden. Mittlerweile hat sich die Wissenschaft auf 88 Sternbilder und Sternzeichen geeinigt.

Jeder der Hauptsterne des Großen Bärens hat eine eigene Geschichte: Der Stern Mizar bildet mit seinem unscheinbaren Begleiter Alkor ein optisches Doppelsternsystem, das man Reiterlein oder Augenprüfer nennt. Im 19. Jahrhundert erkennte man, dass es sich in Wahrheit sogar um ein VIERFACH-Sternensystem handelt.

Diese und weitere Informationen können Sie sich in unserem Videoblog anschauen.
Zum Videoblog Sternbild Großer Bär



Die Sterne des Großen Bärens

Der hellste Stern im Sternbild "Großer Bär" wird arabisch Alioth genannt.
Dubhe, der zweithellste Stern im Großen Wagen, ist ein 124 Lichtjahre entferntes Mehrfachsternsystem. Dieser Stern ist ein orange leuchtender Riesenstern mit dem 30fachen Durchmesser unserer Sonne. Er besitzt einen Begleiter der ihn in 44 Jahren umkreist. Im weiten Abstand befindet sich ein weiteres Sternenpaar.
Der Name Dubhe ist arabischen Ursprungs und leitet sich von Dahr ad-dubb al-akbar „Rücken des Großen Bären“ ab.
PPM 53742  ist ein 101 Lichtjahre entfernter, bläulich leuchtender Stern der Spektralklasse B3. Die arabischen Namen Alkaid bzw. Benetnasch bedeuten in etwa „der Anführer“.
Die arabischen Namen Merak und Phekda für die Sterne β und γ Ursae Majoris bedeuten „Lende“ bzw. „Schenkel“ des Bären. Der Stern δ Ursa Majoris trägt den Namen Megrez, arabisch für „Wurzel“, womit der „Schwanzansatz“ gemeint ist.
Die Sterne Mizar, Alioth, Megrez, Phekda, und Merak gehören zur Ursa-Major-Gruppe und damit zum Bärenstrom, einer Gruppe von etwa 100 Sternen, die gemeinsam entstanden sind und sich mit der gleichen Geschwindigkeit und Richtung innerhalb der Milchstraße bewegen. Zum Bärenstrom gehören außerdem Sirius im Großer Hund, Menkalinan im Fuhrmann, Cursa im Fluss Eridanus und Gemma in der nördlichen Krone. Unsere Sonne befindet sich am Rande des Stroms, gehört jedoch nicht dazu.

Das Hubble Deep FieldFür das Hubble Deep Field wurde ein Bereich im Großen Bären ausgewählt, der relativ frei von störenden Sichteinflüssen und umgebenden hellen Sternen ist. Das Gebiet hat eine Kantenlänge von 144 Bogensekunden, es wurde mit 10 Tagen Belichtungszeit aufgenommen.

Das Gebiet ist so klein, dass sich darin absichtlich nur wenige Sterne der Milchstraße befinden. Alle anderen dargestellten Objekte sind Galaxien, darunter die jüngsten und am weitesten entfernten, die man bis dahin beobachtet hatte. Das HDF wurde zur Quelle von fast 400 wissenschaftlichen Artikeln.

ObjekteM81   Galaxie 1774 Entdeckt    Entfernung 11,8Mio Lj    Durchmesser 95000 Lj
M 97  Eulennebel , planet. Nebel 
Messier 97 oder NGC 3587 bezeichnet Mit den Abmessungen 3,4' × 3,3' und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag ist er in kleinen Teleskopen sichtbar. Die vom Zentralstern ausgestoßene Hülle hat etwa 2 Lichtjahre Durchmesser und dehnt sich mit etwa 40 km/s im Weltraum aus.

Diese und weitere Informationen können Sie sich in unserem Videoblog anschauen.
Zum Videoblog Sternbild Großer Bär

Quelle: www.wikipedia.de

Montag, 8. April 2013

Aktueller Sternenhimmel im April 2013. Die Sterne für Laien erklärt

Im April 2013 gibt es wieder viel am Himmel zu entdecken:


Die letzten Wintersternbilder verlassen die abendliche Bühne - zugunsten der lange ersehnten Frühlingssterne...  Jungfrau, Löwe, Bärenhüter und Nördliche Krone sind die Stars des Abends.

Dazu gesellt sich im Westen der Riesenplanet Jupiter.

Alle Infos auf unserer Monatsseite Aktueller Sternhimmel unter www.sternpate.de



Aktueller Sternhimmel des Monats. Unter News bei www.sternpate.de finden Sie viele Infos.


Hier erfahren Sie alles über den aktuellen Sternhimmel.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Sternzeichen und Sternbilder am Januarhimmel

Prost neujahr!

Welche Sternbilder und Sternzeichen kann man am Januarhimmel erkennen?


Der Januar ist zwar ein kalter, aber dennoch meist ein sehr guter Monat, um den Sternhimmel zu beobachten.
Die kalten und klaren Januarnächte erfordern allerdings eine gewisse Leidensfähigkeit:
Nur die Harten gehen in den Garten!

 

Am Winterhimmel sehr gut sichtbar, aber dennoch recht unbekannt:

Sternbild FUHRMANN:  http://sternpate.de/sternbilder/fuhrmann

 

Allseits bekannt und im Januar TOP sichtbar:

Der HImmelsjäger Orion:  http://sternpate.de/sternbilder/orion

Wie heißt das Sternbild mit dem HELLSTEN STERN des Himmels?

Richtig! Großer Hund.  Bestens im Januar sichtbar: http://sternpate.de/sternbilder/grosser-hund

Sternbild FUHRMANN. Dominant am Winterhimmel!

Videoblog zum Sternzeichen ZWILLINGE